05.09.2006: Zu Gast im Wahlkampf des Abgeordnetenhauskandidaten Martin Matz war der laut Umfragen beliebteste Politiker Deutschlands: Außenminister Frank-Walter Steinmeier
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Frank-Walter Steinmeier und Martin Matz |
Prominente Unterstützung im Wahlkampf hatte am 4. September die SPD in Zehlendorf: Außenminister Frank-Walter Steinmeier war zu einer Diskussionsveranstaltung über außenpolitische Fragen gekommen. Im völlig überfüllten Ratskeller stellte Steinmeier zunächst fest, dass er auch deshalb gern nach Zehlendorf gekommen sei, "um den Wahlkampf von Martin Matz und natürlich von Klaus Wowereit zu unterstützen".
In einer 30-minütigen Rede umriss der Außenminister die aktuellen Herausforderungen deutscher Außenpolitik in Afghanistan, Iran und Libanon. Anhand eines Projektes mit der Türkei verdeutlichte er die Rückwirkungen, die auswärtige Politik auch auf das Klima in einer Stadt wie Berlin haben kann. Mehrmals bezog sich der in Umfragen beliebteste Politiker Deutschlands auf Willy Brandt als Außenpolitiker und konnte den Zuhörern und den anwesenden Medienvertretern dadurch vermitteln, dass es ihm um eine sozialdemokratische Außenpolitik geht.
Moderiert vom Abgeordnetenhauskandidaten Martin Matz wurde im Anschluss ein lebhafter Dialog zwischen Fragestellern aus dem Publikum und dem Außenminister möglich. Steinmeier wich keinem Thema aus, nahm Stellung zur deutschen Haltung im Libanonkonflikt und zum Atomstreit mit dem Iran.
Zum Abschluss wies Martin Matz darauf hin, dass die Wahlen "alles andere als gelaufen" sind. In Steglitz-Zehlendorf bestehe die seltene Gelegenheit für die SPD, knapp stärker als die CDU zu werden und den Bezirksbürgermeister zu stellen. Auf Landesebene gehe es darum, dass ein stabiler Senat aus lediglich zwei Koalitionsparteien nur mit einer starken SPD möglich werde.









